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Die Vereisungsperioden des Quartärs
Die verschiedenen Vereisungsperioden des Quartärs
sind durch ihre charakteristischen Ablage- rungen und die
durch die Gletscher hinterlassenen morphologischen Strukturen
noch heute deutlich zu erkennen und sehr genau datierbar.
Als wesentliche Elemente sind die End- und Grund-
moränenablagerungen, die Urstromtäler,
die Flußterassen, der Löß
und die glazialen Stauseen
zu nennen.
Zu Beginn des Quartärs
vor etwa 2 Mio Jahren waren die Ostsee und weite Teile der
Nordsee nicht von Wasser bedeckt. Der Rhein, die Maas und
die Themse bildeten ein gemeinsames Flußdelta in Südostengland.
In der Mindel-Eiszeit erreichte das Inlandeis erstmals
die Mittelgebirge Deutschlands. Danach stieg mit dem zwischenzeitlichen
Abschmelzen des Eises der Meeresspiegel an. Die Nordsee breitete
sich über Schleswig-Holstein, die Elbe-Mündung und
die westliche Ostsee aus.
Während der Riß-Eiszeit stieß das
Eis von Skandinavien kommend erneut weit nach Süden vor.
In der Würm-Eiszeit war die Nordsee wieder trocken,
das Eis drang in unserer Gegend fast bis Düsseldorf vor.
Vor etwa 10.000 Jahren wich das Eis endgültig wieder
nach Norden zurück. Seit dem Eisrückzug ist die
Ostsee ein Meer, die Schneegrenze stieg in den Alpen um etwa
1.200 Meter.
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